DüsseldorfPortfoliomanager Justin Hance, Partner beim US-Investmentfonds Harris, steigt gern ein, wenn andere aussteigen: beim kriselnden Modehändler H&M, beim taumelnden Autobauer Daimler – und nun beim Industriekonzern Thyssen-Krupp, der aufgespalten werden soll. Von den 139 Milliarden US-Dollar, die der Fonds verwaltet, landeten zuletzt immer mehr in Europa – auch dank Hance, der dort das internationale Research leitet. Gelernt hat Hance sein Handwerk am Claremont McKenna College in Kalifornien, laut „Wall Street Journal“ eine der Top-50-Universitäten des Landes. Als solcher will er auch in Essen auftreten: „Uns gefällt die Richtung, die Thyssen-Krupp in den vergangenen Monaten eingeschlagen hat. Wir sind keine Aktivisten.“ Das kommt nach den Erfahrungen mit anderen Investoren gut an in Essen.
Source: Handelsblatt October 31, 2018 15:33 UTC