Den Grund für das therapeutische Gespräch lässt das Drehbuch (Stefan Hafner, Thomas Weingartner) bis zum Schluss clever offen. Das Ermittlungsduo ist ratlos und verdächtigt zwischendurch gar die schon in allzu jungen Jahren von Demenz befallene Mutter (Katja Lechthaler). Wäre da nicht die Idee mit dem anderen Blickwinkel, wäre "Was ist das für eine Welt" kaum der Rede wert, zumal Romens Inszenierung mit Ausnahme der Exkurse kaum nennenswerte Akzente setzt. Ihre Arbeit mit dem Ensemble ist allerdings ausgezeichnet, zumal auch Eisner und Fellner zwischendurch aus ihren Rollen fallen dürfen. Amüsant ist beispielsweise eine Szene, in der sich die beiden über ihren jugendlichen Drogenkonsum austauschen, selbigen im gleichen Atemzug aber umgehend dementieren.
Source: Die Welt February 26, 2023 04:09 UTC