Aber ich habe mich während des Studiums ständig unwohl gefühlt: Alles war eintönig, und ich wusste, ich will lieber etwas Praxisnäheres machen. Nach acht Semestern war ich im Fach Französisch bei meinem dritten Versuch – wäre der gescheitert, wäre ich exmatrikuliert worden. Früher habe ich vieles schleifenlassen, jetzt hänge ich mich richtig rein. Im zweiten fing es dann aber schon mit den schlechteren Noten an, und ich merkte: Irgendwie bin ich hier falsch. Während des zweiten Semesters merkte ich, dass ich feste, konkrete Aufgaben brauche, das Studium hat mir das nicht gegeben.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung June 28, 2017 03:56 UTC