Die Szene der Salafisten in Berlin ist nach Informationen des Tagesspiegels vielschichtiger, als der Öffentlichkeit bekannt ist. Weiße Flecken sind die meisten Ortsteile im Osten, aber auch die teureren Gegenden im Berliner Südwesten. Der Verfassungsschutz nennt die Al-Nur-Moschee in Neukölln, die Ibrahim-al-Khalil-Moschee in Tempelhof und die As-Sahaba-Moschee in Wedding. Die salafistischen Besucher der beiden Gotteshäuser gehören zur Generation 35 plus und sind damit einige Jahre älter als die Anhänger der As-Sahaba-Moschee und der Fussilet-Moschee. Eine Randgruppe nahm sich der Verfassungsschutz auch vor: die in Berliner Gefängnissen einsitzenden Salafisten.
Source: Der Tagesspiegel January 16, 2018 17:26 UTC