Laut einer Studie gab es in den Vereinigten Staaten seit 2008 mehr Anschläge durch Rechtsextremisten als durch Islamisten. AnzeigeIm Land aufgewachsene Terroristen stellen laut einer Studie in den USA eine größere Gefahr dar als Personen von außen. In der Zeitspanne von 2008 bis 2016 registrierten die Autoren der Studie insgesamt 115 terroristische Anschläge durch Rechtsextremisten. Ein Befund der Studie stellte das zentrale Argument der US-Regierung für ihren Einreisestopp für Menschen aus sechs mehrheitlich muslimischen Ländern in Frage. Durchschnittlich müssen Islamisten laut der Studie rund 14,5 Jahre ins Gefängnis, Rechtsextremisten weniger als neun Jahre.
Source: Die Welt June 26, 2017 19:41 UTC