Nach erneuten Kundgebungen an iranischen Universitäten hat die Regierung in Teheran Studenten am Dienstag zwar ein Recht auf Protest zugesprochen, zugleich jedoch vor »roten Linien« gewarnt. »Heiligtümer und die Flagge sind zwei Beispiele für diese roten Linien, die wir schützen müssen und die selbst in Momenten größter Wut nicht überschritten oder missachtet werden dürfen«, sagte Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani am Dienstag. Es ist die erste offizielle Reaktion auf die erneuten Kundgebungen, die seit dem Wochenende zum Semesterbeginn an den Hochschulen abgehalten worden waren. Auf den Demonstrationen waren unterschiedliche Slogans skandiert worden, teils regierungskritische, teils zugunsten der politischen Führung. Wie Reuters zudem am Dienstag berichtete, steht Iran Insidern zufolge angesichts des drohenden Konflikts mit den USA kurz vor dem Kauf moderner Schiffsabwehrraketen aus China.
Source: Junge Welt February 24, 2026 18:37 UTC