Nach dem Brandanschlag auf die Stromversorgung in Teilen Berlins hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Nach dem Brandanschlag an einer Kabelbrücke am Teltowkanal waren am Samstagmorgen im Südwesten Berlins 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen ohne Strom. Am Dienstag, Tag vier des Blackouts, waren noch rund 25.500 Haushalte und 1.200 Geschäfte und Firmen nach Angaben des Betreibers ohne Strom. Noch vor der ersten Sitzungswoche des Jahres sollen sich auch Abgeordnete des Bundestages mit den Hintergründen des Anschlags auf das Berliner Stromnetz beschäftigen. Zuvor hatten die Grünen um eine Telefonkonferenz zu den Hintergründen des Anschlags sowie zu den laufenden Unterstützungsleistungen des Bundes in der Katastrophenhilfe gebeten.
Source: Junge Welt January 06, 2026 18:32 UTC