Verdi ruft am Montag zu einem 24-stündigen Streiktag bei kommunalen Betrieben auf, um Druck für ihre Forderungen zu machen. Stillstehen werden vielerorts Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen, sofern die Betriebe keine Ersatzmaßnahmen ergreifen. Erfülle man die Forderungen von Verdi, müsse wahrscheinlich vielerorts erwogen werden, Verkehrsmittel seltener fahren zu lassen, Linien einzustellen oder mehr private Busfirmen einzusetzen. Und während Verdi vorschlägt, die Arbeitszeit auf 35 Stunden die Woche zu reduzieren, wollen die Betriebe auf 42 Stunden erhöhen. Nur wenn Busse und Bahnen ausgebaut werden, lasse sich das ändern: „Der Nahverkehr kann verdoppelt werden, wenn jetzt investiert wird“, sagt Schackert.
Source: Suddeutsche Zeitung January 30, 2026 10:05 UTC