Hintergrund sind die Sorgen der Anwohner, dass sie sich an der teuren Umgestaltung der Ortsdurchfahrt und des Ortszentrums beteiligen müssen, die 2017 begonnen hat. Maurer und die Gemeindeverwaltung seien gegen die Umsetzung der Satzung, die Gemeinde wolle Anwohner bei der Neugestaltung der Ortsmitte - die teilweise auch aus Zuschüssen aus einem Bundesprogramm finanziert werden soll - möglichst von größeren Kostenbeteiligungen verschonen, hieß es. Dafür sei aber die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge erforderlich, weil sich die Gemeinde sonst an die gesetzlichen Vorgaben halten müsse. Laut Seemüller sind die Anwohner in der Ortsmitte ohnehin stark betroffen durch die Auswirkungen der Straßensperrungen und Bauarbeiten. Januar, soll deshalb Jürgen Jordan, ein Sprecher des Dachverbands der Bürgerinitiativen gegen die Straßenausbaubeitragssatzung, informieren und die Lage einschätzen.
Source: Suddeutsche Zeitung January 15, 2018 20:48 UTC