Am Dienstag erklärten Irans Revolutionsgarden die Meerenge von Hormus für gesperrt und kündigten Angriffe auf alle Schiffe an, die sie dennoch passieren sollten. Schon zu Kriegsbeginn hatten die USA »Seewarnzonen« gemeldet, in denen »gefährliche Militäroperationen« stattfinden könnten, so das Portal Hansa, sie seien »nach Möglichkeit« zu meiden. Nun fordern mehrere Organisationen laut dem maritimen Informationsportal gcaptain.com – spät, aber immerhin – wortreich Schutz für Seeleute und zivile Schiffe. Der Generalsekretär der UN-Schiffahrtsorganisation IMO, Arsenio Dominguez, mahnte mehr Rücksichtnahme an: »Kein Angriff auf unschuldige Seeleute oder zivile Schiffahrt ist jemals gerechtfertigt«. Denn auf ihre Anerkennung als gesellschaftlich relevante »Keyworker« warten die Seeleute weltweit bis heute.
Source: Junge Welt March 03, 2026 19:45 UTC