„Geben wir ihnen ihre Würde zurück.“Insgesamt 25 Stolpersteine hat der Künstler Gunter Demnig am Donnerstag und Freitag in Frankfurt verlegt. Für die Menschen ohne GrabsteinBis auf den Vater Izaak wurden alle Mitglieder der Familie de Jong in Auschwitz ermordet. Heute lebt sein Sohn Kurt de Jong, der nach dem Krieg in Izaaks zweiter Ehe geboren wurde, mit seiner Frau Vera in Frankfurt. Für ihn sind die Steine Mahnmal und Grabstein zugleich – für die Menschen, an die nirgendwo ein Grabstein erinnert. Im Juli 1946 wurde de Jongs großer Bruder Hans geboren, als erstes jüdisches Kind in Frankfurt, ein Jahr später folgte Kurt.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung October 24, 2020 07:52 UTC