Jedenfalls bei den Christdemokraten, die sich nicht einig sind, ob ihre Bezirksverordneten aus einer Kaffeekasse der BVV-Fraktion Geld für den Bezirkswahlkampf 2016 abzweigen durften. Aber im letzten Berliner Wahlkampf wurden aus dieser inoffiziellen Kasse 10.900 Euro entnommen, um Wahlplakate für die bezirklichen CDU-Kandidaten zu finanzieren. Und es wurden, zugunsten der christdemokratischen BVV-Mitglieder, Spendenbescheinigungen für das Finanzamt angeboten. Die Kreisgeschäftsstelle der Partei wies den Vorwurf, hier sei zugunsten der Partei in die Fraktionskasse gegriffen worden, strikt zurück. Nun wittern die einen Parteifreunde eine Intrige gegen Heilmann, während die anderen kritisieren, dass es sich natürlich um Fraktionsgelder handele.
Source: Der Tagesspiegel January 11, 2018 15:56 UTC