Wenn's um Kunst geht, Sparkasse: Die Sparkassen wollen ihr Sponsoring der Kunstausstellung Documenta nach dem Antisemitismus-Skandal nur unter Bedingungen fortsetzen. Dabei gehe es "über aktuelle Personalentscheidungen hinaus" um "kraftvolle Veränderungen", teilt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) auf "Handelsblatt"-Anfrage mit. Der oberste Lobbyverband der Sparkassen begründet die Reform-Forderung damit, dass der Skandal auch den Förderern der Documenta "erheblich geschadet" habe. Mittlerweile ist die Sparkassen-Finanzgruppe einer der Hauptpartner der Documenta – die Förderungen belaufen sich laut DSGV im sechsstelligen Bereich. Die Generaldirektorin der Documenta, Sabine Schormann hatte als Reaktion auf die Vorwürfe in der vergangenen Woche ihr Amt niedergelegt.
Source: Handelsblatt July 19, 2022 21:22 UTC