Für gestern hatte sich Claus-Peter Ernst totale Medien-Abstinenz vorgenommen, um ja keinen „Spoiler“ abzubekommen: Der Wirtschaftswissenschaftler wollte sichergehen, dass er das Ende der letzten Folge von „Game of Thrones“ nicht zu früh verraten bekam. Trotz seiner virtuellen Langzeit-Affäre mit den Helden vom Phantasiekontinent Westeros ist der 33 Jahre alte Forscher kein Fan im strengen Sinne des Wortes. Fanatisch gierte er nicht nach neuen Strophen des „Liedes von Eis und Feuer“, wie er sagt: „Ich bin nicht seriensüchtig.“Sascha Zoske Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung. Wie im echten Leben ist kaum einer der Protagonisten immer gut oder immer böse. Und man muss sich um jeden von ihnen Sorgen machen: Anders als in konventionellen Actiondramen sind auch Sympathieträger nicht vor frühzeitigem Ableben geschützt.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung May 21, 2019 09:56 UTC