Indem die EU ihre Institutionen, Regeln und Märkte auf neue Mitglieder ausdehnte, trug sie dazu bei, Demokratie, Stabilität und Wohlstand in weiten Teilen des Kontinents zu verankern. Die Erweiterung spielte dabei eine zentrale Rolle, indem sie eine Gemeinschaft ausdehnte, die auf Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und wirtschaftlichem Austausch beruht. Die EU ist durch finanzielle Unterstützung, politischen Dialog und sektorale Integration weiter stark engagiert. Es ist höchste Zeit, dass die EU erkennt: Im Westbalkan liegt eine neue Frontlinie für Investitionen in die Stärke der EU. Dies könnte den Bürgern spürbare Vorteile bringen und zugleich die wirtschaftliche und geopolitische Position der EU stärken, ohne die Entscheidungsarchitektur der EU zu belasten und ihr institutionelles Gleichgewicht zu verändern.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 28, 2026 13:27 UTC