AnzeigePotsdam (dpa) - Nach der tödlichen Messerattacke von Dresden hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) gefordert, eine Ermöglichung von Abschiebungen nach Syrien zu prüfen. Oktober hatte ein Mann in Dresden zwei Männer mit einem Messer angegriffen und einen davon getötet. Tatverdächtiger ist ein mutmaßlich islamistischer Syrer, der von den Behörden als Gefährder eingestuft worden war und observiert wurde. Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) hatte gefordert, schwere Straftäter und Gefährder vom Abschiebestopp nach Syrien auszunehmen. Auf die Frage, warum bei der Überwachung offenkundig viel schief laufe, sagte Seehofer: «Zur Überwachung müssen Sie die Behörden im Freistaat Sachsen fragen.»AnzeigeWeiter sagte der CSU-Politiker: «Es geht ja hier offensichtlich um einen syrischen Staatsangehörigen.
Source: Die Welt October 22, 2020 17:37 UTC