Die syrischen Brüder im Alter von 18 und 20 Jahren wiesen am ersten Prozesstag die Vorwürfe über ihre Verteidiger zurück und beteuerten ihre Unschuld an der Flüchtlingstragödie. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft stützen sich wesentlich auf die Aussage eines Familienvaters aus dem Irak, der auf der Flucht nach Griechenland bei der Tragödie vor Kos seine Ehefrau, seine Tochter und einen seiner beiden Söhne verloren hatte. Nur das Wort „Obergrenze“, das die CSU von ihr fordert, wird sie nicht formulieren. Griechenland Seit Inkrafttreten des Flüchtlingspakts der EU mit der Türkei kommen nur noch wenige Flüchtlinge illegal von der Türkei nach Griechenland. Mit Nachdruck wiesen die Verteidiger den Vorwurf der Beteiligung ihrer Mandanten an der Schleusung in der Tatnacht zurück.
Source: Handelsblatt November 07, 2016 14:39 UTC