FeedbackSPD-Chef Schulz will die im Sondierungspapier genannte Zahl von maximal 220 000 Flüchtlingen nicht als feste Grenze verstanden wissen - CSU-Politiker Herrmann hingegen schon. SPD-Vize Stegner wirft der CSU vor, Formulierungen im Ergebnispapier der Sondierungen heimlich geändert zu haben. Er bezog sich auf Anmerkungen von Schulz, der die im Sondierungspapier genannte Zahl von maximal 220 000 Flüchtlingen nicht als feste Grenze verstanden wissen will. "Wenn mehr als 220 000 kommen, dann kommen mehr als 220 000", hatte Schulz gesagt. In der Parteienvereinbarung ist davon die Rede, dass die Zuwanderungszahlen "die Spanne von jährlich 180 000 bis 220 000 nicht übersteigen werden".
Source: Suddeutsche Zeitung January 16, 2018 09:22 UTC