Als eine solche Rettung in letzter Minute sieht sich wohl auch Sebastian Czaja. Der stellvertretende FDP-Landeschef ist aus seiner Partei ausgetreten, um für das »bürgerliche Lager« Kai Wegners (CDU) im anstehenden Berliner Abgeordnetenhaus-Wahlkampf die Werbetrommel zu rühren. Das gefährde den »Wirtschaftsstandort« Berlin und führe zu »antisemitischer Politik«, warnte Czaja. Angesichts des plötzlichen Parteiaustritts steht die Frage im Raum, was wohl für Czaja herausspringt, wenn er für Wegner Wahlkampf macht. Das kennt Czaja nicht nur wegen seiner verwandtschaftlichen Beziehungen gut.
Source: Junge Welt March 04, 2026 19:16 UTC