Anfängliche Planungen für das neue „Digitale Medienhaus“ gingen von 80 Millionen Euro aus. Mittlerweile ist in Präsentationen von einem „repräsentativen Erscheinungsbild“ und „hoher Aufenthaltsqualität“ die Rede, die den Gebührenzahler wohl mehr als 150 Millionen Euro kosten dürfte. So beschlossen Schlesinger und Co. angesichts klammer Kassen den Versuch, durch einen Kunstgriff in den Betriebsrenten-Topf das Digitale Medienhaus zu finanzieren. Um den anschießenden Finanzbedarf decken zu können, hat der RBB laut Strategiepapier vor, das voraussichtlich 2025 fertiggestellte Digitale Medienhaus in den sogenannten Deckungsstock der Altersversorgung einzubringen. Auf der anderen Seite engagierte die RBB-Spitze Berater für das Digitale Medienhaus, die Wolf empfohlen hat und mit denen er in einer geschäftlichen Beziehung steht.
Source: Neues Deutschland July 24, 2022 09:54 UTC