AnzeigeDer Markt für käuflichen Sex ist trotz Bemühungen der Politik nach wie vor weitgehend ungeregelt und anfällig für Kriminalität. Es sollte den Markt reglementieren und Frauen besser vor Zwangsprostitution und Menschenhandel schützen. Dennoch gebe es „immer wieder Fälle, in denen die Bearbeiterin das ungute Gefühl hat, dass die anmeldende Person nicht freiwillig in der Prostitution ist“. Dagegen bezeichnet die frauenpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Ulle Schauws, das Gesetz als „nicht gelungen“, da es nicht konkret zur Bekämpfung von Menschenhandel und Prostitution diene. Die Kampfpreise führten dazu, dass es immer weniger Frauen gebe, die sich zu diesen Preisen freiwillig prostituierten, sagt Chefermittler Strehlow.
Source: Die Welt October 29, 2018 22:52 UTC