BERLIN (dpa-AFX) - "Junge Welt" zu Chinas Vermittlung im Ukraine-Krieg:"Um eine Friedensmission scheitern zu lassen, braucht es mehr als die Diskreditierung des potentiellen Vermittlers. Von der subjektiven Seite her hat der Westen in Wolodimir Selenskij und seiner Mannschaft eine Truppe zur Hand, die sich dem Krieg mit Haut und Haaren verschrieben hat. Davon, dass er weitergeht, hängt ihr politisches und potentiell auch physisches Überleben ab. Denn außer Krieg können sie nur das Übliche: Korruption, Bereicherung und nationalen Fanatismus. Aber im Zeichen des Krieges legt ihnen der Westen alles zu Füßen: Waffen, noch mal Waffen, Milliarden und die Aussicht auf einen beschleunigten EU-Beitritt, das heißt auf noch mehr Geld.
Source: Junge Welt May 16, 2023 09:53 UTC