(…) Man muss schon mit einem gewissen Maß an Masochismus ausgerüstet sein, um bei dieser Veranstaltung Jahr für Jahr selbstbewusst an die Rampe zu treten wie Moderatorin Barbara Schöneberger. Es steht zu befürchten, dass Lord of the Lost daran wenig ändert. Abermals als Moderatorin aktiv, eröffnet Barbara Schöneberger mit Blaskapelle und Zepter die Sendung und ebnet mit zahlreichen „Wetten, dass…?“-Querverweisen sowie belanglosen Zwischeninterviews den Weg für eine behäbige Schunkelstimmung. „Der Abend war, abgesehen von Moderatorin Barbara Schöneberger, die sich allzu viele Jahre nun schon an ihren immer gleichen Schlüpfrigkeiten selbst ergötzt, insgesamt sehr gelungen. Nicole darf diesmal aussetzen, aber Ralph Siegel ist gleich Aufhänger für zwei Stücke – zum einem darüber, wer sich eigentlich hinter Lord Of The Lost verbirgt.
Source: Suddeutsche Zeitung March 09, 2023 12:15 UTC