Die Wahl gilt auch als Test für die Mitte-Rechts-Regierung. Die Wahlbeteiligung lag am Vormittag mit 10,23 Prozent höher als bei der ersten Runde der Präsidentenwahl 2011 (7,44 Prozent). Die Beteiligung an der Volksbefragung war den Angaben zufolge mit 8,68 Prozent allerdings geringer als bei der aktuellen Präsidentenwahl. Für die größte Regierungspartei GERB sei die Präsidentenwahl wie eine Vertrauensabstimmung, sagte Borissow nach der Stimmabgabe. Damit das Referendum verbindlich wird, muss die Wahlbeteiligung höher als bei den letzten Parlamentswahlen 2014 liegen - also höher als 48,66 Prozent.
Source: Suddeutsche Zeitung November 06, 2016 05:32 UTC