Anhand von O-Tönen bekannter und weniger bekannter Journalisten und Blattmacher erzählt das Buch eine Geschichte des Popjournalismus in Deutschland. Mit dem SZ-Magazin, dem SZ-Jugend-Supplement jetzt und schließlich Vanity Fair erinnern sich Befragte in den folgenden Kapiteln an Lifestyle- und Jugendmagazine. An dem Abend wurde auch viel von Ulf Poschardt geredet, der im Buch oft zu Wort kommt und beim SZ-Magazin sowie bei Vanity Fair Chefredakteur war. Ziemlich genau zur Zeit der kurzlebigen deutschen Vanity Fair, im Jahr 2005, trat Poschardt eine Debatte los, als er zur Wahl der FDP aufrief, weil dies die konsequente Pophaltung verkörpere: individuelle Freiheit. Hier kam noch einmal viel zusammen: Pop, Politik und im Buch präsente Sprecher unterschiedlicher Kohorten und Kulturen.
Source: Junge Welt January 16, 2026 18:38 UTC