Aachen (dpa) – Die weißrussische Bürgerrechtlerin Maria Kolesnikowa hat während ihrer fünfjährigen Haft mehr als 700 Bücher gelesen. „Mit Büchern fühlt man sich nie allein“, sagte Kolesnikowa der Deutschen Presse-Agentur in Aachen, wo sie mit dem Karlspreis geehrt wurde. „In meinem Kopf, in meiner Seele war ich keine einzige Minute im Gefängnis, nur mein Körper war in der Zelle. Sie musste sich in ihrer Freiheit an einige Dinge gewöhnenJetzt genieße sie die Freiheit, vor allem den Kontakt zu ihrer Familie, aber auch Musik, Konzerte und Ausstellungen. Technisch hat sich in den fünf Jahren viel getan: „Ich freue mich sehr, dass die Digitalisierung in Deutschland nun langsam voranschreitet.“© dpa-infocom, dpa:260314-930-815612/1
Source: Suddeutsche Zeitung March 14, 2026 22:49 UTC