Kurz nach seinen Plagiatsvorwürfen hat der österreichische Medienwissenschaftler und selbst ernannte Plagiatsjäger Stefan Weber klargestellt, dass er die Frage „allfälliger Urheberrechtsverletzungen“ in Annalena Baerbocks neuestem Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“, das am 21. Juni im Ullstein Verlag erschien, für zweitrangig hält. Weber hat das Buch nach eigenem Bekunden mit der Plagiatssoftware Turnitin durchforstet und dabei zwölf „Plagiatsfragmente“ gefunden, von denen zunächst fünf in seinem Blog dokumentiert wurden. „Der Anlass dafür, dass ich mich mit dem Lebenslauf beschäftigt habe, war die aufkeimende Diskussion um den Bachelorgrad von Frau Baerbock Anfang Mai“, sagte Weber.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung June 30, 2021 18:56 UTC