Patrick Pleul/dpa-Bildfunk Die Arbeiter in Schwedt hatten sich den versprochenen Umstieg auf »grünen« Wasserstoff sicher anders vorgestelltNa, ob das wirklich die lang ersehnte gute Nachricht für den Industriestandort Schwedt ist? Das Werk soll zwar – zumindest nach Angaben der Bundesregierung und des Landes Brandenburg – auf dem Gelände der PCK Raffinerie GmbH, jedoch nach bisherigen Informationen ohne die Beteiligung des Unternehmens angesiedelt werden. Denn es war zunächst ganz anders geplant – oder es schien zumindest so: Enertrag und die PCK hatten im Mai 2023 einen umfassenden und detaillierten gemeinsamen Transformationsplan zur »Dekarbonisierung« des Standorts Schwedt vorgelegt. Künftig solle die Raffinerie statt Erdöl vor allem »grünen« Wasserstoff produzieren und verarbeiten, unter anderem zu synthetischem Flugzeugtreibstoff, hieß es in der damals veröffentlichten Studie. Bis 2030 sollten die Wasserstoffproduktion der Raffinerie auf 160.000 Tonnen und die Wasserstoffweiterverarbeitung auf 240.000 Tonnen jährlich steigen.
Source: Junge Welt February 01, 2026 18:53 UTC