Die Regierung in London hat erstmals konkrete Vorschläge für die Zukunft der mehr als drei Millionen EU-Ausländer in Großbritannien nach dem Brexit unterbreitet. Opposition nennt Vorschläge ungenügendDie dritte Gruppe wiederum bilden EU-Migranten, die erst nach dem Stichtag auf die Insel gekommen sind. Ihnen macht die britische Regierung keine Hoffnung auf den dauerhaften Aufenthaltsstatus, der den anderen Einwanderern in Aussicht gestellt wird. Mehr zum ThemaDie Opposition im britischen Parlament weist die Vorschläge der Regierung als ungenügend zurück: Das Angebot Mays komme zu spät und gehe nicht weit genug, kritisierte Jeremy Corbyn, der Vorsitzende der Labour Party. Es sei nicht hinnehmbar, dass die Regierung das Bleiberecht von EU-Migranten als „Faustpfand“ einsetze, um in den Brexit-Verhandlungen Druck aufzubauen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung June 26, 2017 17:26 UTC