AnzeigeEigentlich sollte der Steuerzahler nicht draufzahlen – das sah zumindest der ursprüngliche Rettungsplan für die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin vor. Ein 150 Millionen Euro schwerer Überbrückungskredit der staatlichen KfW-Bank hielt den Air-Berlin-Betrieb im Sommer 2017 zunächst noch am Laufen. Die Rückzahlung sollte gesichert sein – vor allem über die rund 190 Millionen Euro, die die Lufthansa für den Air-Berlin-Ferienflieger Niki zahlen wollte. Seit 2012 hält Etihad gut 29 Prozent der Aktien der gescheiterten Air Berlin und ist damit der größte Aktionär. Sollten die ergeben, dass noch höhere Forderungen gegenüber Etihad bestehen, wäre dies eine Chance, den Staatskredit doch noch in voller Höhe zurückzubezahlen.
Source: Die Welt January 13, 2018 17:03 UTC