Die Straßen sind belebter als früher und die Menschen hungern nicht mehr, berichten Nordkorea-Forscher. Die glanzvolle Eröffnung der Ryomyong-Straße in der Hauptstadt Pjöngjang im April ist da nur ein Aushängeschild der Propaganda, mit der das kommunistische Regime sich feierte. Folgen:„Die vergangenen fünf Jahre waren nicht die Zeit eines nordkoreanischen Wirtschaftswunders“, sagt Andrei Lankov, der an der Kookmin-Universität in Seoul forscht. Eine Ausnahme war das Jahr 2015, als eine Dürre die Landwirtschaft und die Energieerzeugung aus Wasserkraft schädigte. Daten für 2016 gibt es noch nicht, und sie gäben auch nur ungefähre Anhaltspunkte.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung May 02, 2017 05:48 UTC