Auf Satelittenbildern war zu sehen, wie nach dem Tsunami hunderte Häuser von einer Schlammlawine verschluckt wurden. Auch eine Woche nach dem Tsunami suchen Anwohner in Palu noch immer nach Vermissten unter den Trümmern. Bild: APMehr als eine Woche nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe in Indonesien werden in der am schwersten getroffenen Küstenstadt Palu noch rund 5000 Menschen vermisst. Wie ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde am Sonntag mitteilte, stammten die Vermissten aus den beiden weitgehend zerstörten Stadtvierteln Petobo und Balaroa. Auf der Insel Sulawesi hatten am Freitag vergangener Woche ein schweres Erdbeben und ein Tsunami verheerende Zerstörungen angerichtet, bisher wurden mehr als 1760 Leichen geborgen.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung October 07, 2018 08:26 UTC