Gegen Multiple Sklerose gab es noch in den neunziger Jahren keine Therapie. Wie furchtbar muss das sein: Man fühlt sich schlapp und kraftlos und denkt an eine harmlose Frühjahrsmüdigkeit – doch dann die schreckliche Diagnose: Multiple Sklerose (MS). Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft beziffert die Zahl der hierzulande Betroffenen auf 240.000. „Immer noch denken viele, mit MS lande man früher oder später im Rollstuhl“, sagt Volker Limmroth, Chef-Neurologe am Klinikum Köln-Merheim. „Wir haben in den letzten Jahren aber beachtliche Fortschritte bei der Therapie gemacht, und schwere Verläufe sehen wir nur noch selten.“
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung June 07, 2019 09:16 UTC