„Das CT-Bild ließ keinen Zweifel, dass in dem Block zahlreiche Goldobjekte dicht beieinanderlagen“, erinnert sich Landesarchäologe Henning Haßmann. Tatsächlich legten Restauratorinnen und Restauratoren des NLD insgesamt 117 Goldobjekte mit einem Gesamtgewicht von 1,7 Kilogramm frei – darunter zahlreiche Spiralringe. Ihr gemeinsames Ziel: Der Goldhort von Gessel soll in seiner gesamten kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Dimension erschlossen werden. Im Umkreis des Fundortes des Goldhorts von Gessel nehmen Forscher der Uni Kiel im November 2025 Bohrkerne für archäobotanische Untersuchungen. Christian-Albrechts-Universität zu Kiel: Mit botanischen und geoarchäologischen Methoden erforscht das Kieler Team die wirtschaftlichen Grundlagen der damaligen Bevölkerung und die Landschaftsentwicklung.
Source: Neues Deutschland March 13, 2026 15:20 UTC