Terézia Mora hat zuletzt mit zwei Romanen über einen Durchschnittsangestellten und seine Begegnung mit der Tragik des Lebens ihre große erzählerische Kraft unter Beweis gestellt. Und was passiert mit Masahiko Sato, dem melancholischen Professor aus der letzten der zehn Geschichten von „Die Liebe unter Aliens“? Zwei Hand hoch, eine Hand breit, goldener Grund und darauf: ein Bildnis der Göttin der Barmherzigkeit. Kannon, die die Töne der Welt wahrnimmt.“Er erkennt diese Bildtafel, sie stammt aus einem Tempel, in dessen Nähe er aufgewachsen ist. Masahiko ist verstört, zurückkatapultiert in seine Kindheit, aber auch gebannt von dem Anblick der Frau, der die Reinigung gehört.
Source: Der Tagesspiegel October 08, 2016 14:37 UTC