Nun haben Europas Bankenverbände beim renommierten Forschungsinstitut Copenhagen Economics eine eigene Studie zu den Folgewirkungen des Regulierungspakets in Auftrag gegeben, die dem Handelsblatt vorab vorliegt. Demnach müssen Europas Banken sich bis zu 400 Milliarden Euro an frischem CET1-Kapital besorgen. Mittelständische Unternehmen müssten mit 12.500 Euro höheren Zinskosten pro Jahr rechnen. Copenhagen Economics betont, dass die Institute das nicht freiwillig tun, sondern weil sie Investoren und Aufseher dazu drängen. Es ist vor allem diese Begrenzung, welche die von Copenhagen Economics prophezeite Kapitallücke aufreißt.
Source: Handelsblatt November 22, 2019 03:33 UTC