Der Solist Naseer Shamma betritt die Spielfläche, um die herum die Zuhörer sich im Oval versammeln, und trägt ein Instrument bei sich, das bezieht seinen Namen aus dem arabischen Wort für Holz. Shamma nimmt das Publikum auf eine meditative Reise mit, die alsbald vor dem „Bab Touma“ ankommt. „Bagdads Night“ ist ein anderes Stück von Shamma, das zu orientalischen Träumereien verführt, wo es dort doch nur zu Alpträumen Anlass gibt. Am Ende spielt Naseer ein Requiem auf die Toten von BagdadDie Oud trägt die Welt in sich, von Arabien bis Andalusien. Naseer spielt am Ende „Happened in Ameriyah“, sein Requiem auf die Toten von Bagdad im „Wüstensturm“.
Source: Der Tagesspiegel May 01, 2017 13:41 UTC