UN-Menschenrechtskommissar Zeid Ra'ad al-Hussein zeigt sich alarmiert über die jüngsten Massenentlassungen und Festnahmen in der Türkei. Der Kampf gegen den Terror dürfe nicht auf Kosten der Menschenrechte gehen, sagte Zeid am Montag vor Journalisten. In der Türkei gehen die Behörden seit dem Referendum über die Ausweitung der Machtbefugnisse von Präsident Recep Tayyip Erdogan Mitte April verschärft gegen angebliche regierungsfeindliche Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes vor. Einige Tage zuvor waren mehr als 9000 Polizisten vom Dienst suspendiert und weitere 1000 festgenommen worden. "Journalismus ist kein Verbrechen in der Türkei.
Source: Der Tagesspiegel May 01, 2017 10:52 UTC