Alarm in St. Petersburg, Rostow am Don, Astrachan: Drei Tage nach dem Anschlag in Russlands „nördlicher Hauptstadt“ steht der Terror in Russland im Vordergrund. Autor: Friedrich Schmidt, Politischer Korrespondent für Russland und die GUS in Moskau. Am Mittwoch wurden laut Ermittlungskomitee in Sankt Petersburg acht Personen festgenommen, die, wie Dschalilow, aus Zentralasien stammten und in Russland für den IS und die (frühere) Nusra-Front geworben hätten. Später hieß es, die Männer seien Komplizen Dschalilows, die „Sprengstoffelemente“ entsprächen solchen, die am Montag verwendet worden seien. Andrej Nikitin, der sich seit einer Konversion zum Islam Iljas nennt, hat für Russland sein Leben riskiert: Er kämpfte in Tschetschenien.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung April 06, 2017 15:40 UTC