Die Türkei kritisiert Chinas Umgang mit den muslimischen Minderheiten im Land scharf. Von Lea DeuberDie Türkei hat den Umgang Pekings mit den muslimischen Minderheiten in China scharf gerügt. Die Politik in der westchinesischen Provinz Xinjiang sei zutiefst "beschämend für die Menschheit", erklärte ein Außenamtssprecher in Ankara am Samstag. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hatte China 2009 vorgeworfen, an den muslimischen Gläubigen im Land einen "Genozid" zu verüben. China fordert von seinen Wirtschaftspartnern Stillschweigen gegenüber den Menschenrechtsverletzungen im Land, wollen diese mit Peking Geschäfte machen.
Source: Suddeutsche Zeitung February 10, 2019 17:52 UTC