Es ist Anfang März 2025, als Roland M. seinen Sohn für einen Besuch zu sich in seine Wohnung in Oberursel holt. Der Sohn ist zu diesem Zeitpunkt 49 Jahre alt, hat eine geistige Behinderung und lebt nicht mehr bei seinem Vater. Zu diesem Zeitpunkt weiß der Sohn nicht, dass nur wenige Räume weiter, im Obergeschoss, seine Stiefmutter tot unter einer Decke liegt. So wie seinen Sohn habe M. zwei Tage zuvor auch seine Frau erstickt. Dass sein Sohn tot sei, sei besser für die Familie und auch für den Sohn selbst, schließlich habe er so viel gelitten.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 28, 2026 15:35 UTC