Foto: Imago Images IponVon mehreren Wochen bis zu zwei Monaten ohne Heizung und warmes Wasser berichten Mieter*innen des Wohnungskonzerns Heimstaden. »Das liegt daran, das Akelius über Jahre nicht in die Instandhaltung der Häuser inklusive Heizungsanlagen investiert hat«, sagt Kai vom Bündnis Stop Heimstaden, ehemals Stop Akelius, zu »nd«. Nach Ansicht von Stop Heimstaden reagiere die Maßnahme also auf einen Mangel der Heizungsanlage und sei daher eine Instandsetzung. 2020 urteilte das Amtsgericht Charlottenburg über einen hydraulischen Abgleich in einem Vonovia-Gebäude, es sei »zweifelhaft, ob der hydraulische Abgleich für sich genommen eine energetische Modernisierung darstellt«. Stop Heimstaden glaubt jedenfalls nicht, dass es dem Unternehmen um klimagerechte Instandsetzung geht, »sondern vor allem um den eigenen Profit«.
Source: Neues Deutschland January 07, 2022 12:26 UTC