Während der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump sind laut offizieller Angaben mindestens elf Mexikaner in Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörden gestorben. ICE habe über den Gesundheitszustand ihres Mannes Bescheid gewusst, aber nichts unternommen, um ihm zu helfen, berichtet „Eyewitness News“. Laut Angaben von ICE wurde Sánchez mit einem Bettlaken in seiner Zelle erhängt aufgefunden. So untersuchte die Menschen- und Bürgerrechtsorganisation ACLU die 70 Todesfälle von Migranten in ICE-Gewahrsam, die sich zwischen 2017 und 2024 ereigneten. In ihrer Studie kam die Nichtregierungsorganisation zu dem Schluss, dass 95 Prozent dieser Todesfälle durch eine „rechtzeitige medizinische Versorgung“ hätten verhindert werden können.
Source: Der Tagesspiegel March 04, 2026 12:10 UTC