(Foto: dpa)Frankfurt/MainKriminelle haben mit dem Ausspähen sensibler Daten von Bankkunden 2017 erstmals seit vier Jahren wieder mehr Schaden angerichtet als vor Jahresfrist. Auf rund 2,2 Millionen Euro beziffert die Frankfurter Einrichtung Euro Kartensysteme den Bruttoschaden durch sogenannte Skimming-Angriffe für das Gesamtjahr. Datendiebe manipulierten im abgelaufenen Jahr wieder deutlich häufiger Geldautomaten, um an Kartendaten und Geheimnummer (PIN) zu kommen. Grund sind internationale Abkommen, wonach für Schäden aus betrügerischen Geschäften mit geklauten Kartendaten die Länder mit den niedrigsten Sicherheitsstandards aufkommen müssen. Hier jedoch sind die aktuellen Zahlen rückläufig: 10.353 (Vorjahr: 12.373) Fälle wurden gezählt, der Bruttoschaden sank von rund 15,7 Millionen Euro auf rund 13,7 Millionen Euro.
Source: Handelsblatt January 14, 2018 10:41 UTC