Laut einem Positionspapier für die am Dienstag beginnende Klausur der CSU-Landesgruppe in Seeon sollten die meisten syrischen Migranten zurück in ihre Heimat geschickt werden. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), nannte die CSU-Pläne einen „schweren Fehler mit enormen wirtschaftlichen Kosten für Deutschland“. Führende Ökonomen haben vor den wirtschaftlichen Folgen der von der CSU im Bundestag geforderten Verschärfung der Migrationspolitik gewarnt. „Doch sie darf mit ihren Vorstellungen nicht übers Ziel hinausschießen“, sagte er. Als Beispiele nannte er den Gesundheitsbereich und die Pflegebranche.
Source: Die Welt January 09, 2026 11:16 UTC