Oktober vergangenen Jahres diskutierte die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) im schleswig-holsteinischen Henstedt-Ulzburg über die „wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise“. Demnach habe der Fahrer sein Auto offenbar gezielt als Waffe eingesetzt, um Menschen auf dem Bürgersteig anzufahren. Insgesamt vier Personen wurden angefahren, drei davon verletzt, ehe der Fahrer gestoppt werden konnte. Die Kieler Staatsanwaltschaft folgt nun weitestgehend den Schilderungen der Augenzeugen und hat Anklage wegen versuchten Totschlags gegen den damals 19-jährigen erhoben. Laut einer Pressemitteilung der Behörde wird dem Beschuldigten vorgeworfen, „ein Fahrzeug auf einen Gehweg gelenkt und dort mit bedingtem Tötungsvorsatz vier Personen angefahren und verletzt zu haben“.
Source: Der Tagesspiegel June 30, 2021 15:00 UTC