Ein Trickbetrüger hatte sich mit einer relativ neuen Masche ganz einfach Zugang zur Wohnung der Frau verschafft: Er gab sich als Käufer von Pelzen aus. Mit Fallbeispielen wie diesem warnt die Münchner Polizei eindringlich vor Dieben, die falsche Zeitungsannoncen, -beilagen und Posteinwürfe nutzen, in denen sie sich als Ankäufer von Wertgegenständen ausgeben, um sich Zugang zu den Wohnräumen ihrer Opfer zu verschaffen. Von der Süddeutschen Zeitung bis zum Münchner Merkur, von der Abendzeitung bis Hallo München. 2024 sei es im Zuständigkeitsgebiet des Polizeipräsidiums München zu 29 solcher Fälle gekommen, sagte Matthias Willim, Leiter des Kommissariats 55. „Wir reden hier von familiären Strukturen, die das über Jahrzehnte perfektioniert haben.“ Inzwischen legten die Täter ihre Köder nicht mehr nur in Zeitungsannoncen aus, sagte Winkler.
Source: Suddeutsche Zeitung February 03, 2026 18:03 UTC