Das erinnert an gute alte Zeiten der SPD, und es soll motivieren, weiter zu kämpfen. Der Ausweg der Kreis-SPD aus ihrer misslichen Lage nach drei desaströsen Wahlen lautet personelle Neuausrichtung. Die 89 Delegierten machten an diesem Abend den bislang eher unbekannten Ottobrunner Florian Schardt zu ihrem neuen Vorsitzenden. "Wir waren eine Partei des Aufstiegs, jetzt muss die SPD eine Partei des Umstiegs werden", sagte Schardt. Die Taufkirchnerin war erst 2017 nach der Bundestagswahl in die SPD eingetreten, "um etwas gegen die erstarkende AfD zu tun", wie sie sagt.
Source: Suddeutsche Zeitung June 06, 2019 19:51 UTC