Zu groß waren die Verluste der Bahn, 2015 fuhr sie bei einem Nachtzug-Umsatz von 90 Millionen Euro rund 31 Millionen Euro ein. Allein, Berliner werden Wien im Nachtzug nur mit der ungarischen Bahn erreichen – für diese Verbindung sind die ÖBB lediglich Vertriebspartner der Ungarn. Die ÖBB investieren: 40 Millionen Euro geben sie für die Beschaffung und Renovierung von 42- Schlaf- und 15 Liegewagen der Bahn aus. Die Eisenbahngewerkschaft EVG äußerte sich kritisch zu der Angebotsumstellung der Bahn. Joachim Holstein, Sprecher des Wirtschaftsausschusses der Nachtzug- Tochter der Deutschen Bahn, wies auf die Unsicherheit bei 300 Bahn-Beschäftigten hin: „Das gut ausgebildete und erfahrene Personal der Nachtzüge soll offenbar auf der Strecke bleiben.“
Source: Der Tagesspiegel October 07, 2016 14:26 UTC