Aber die Kosten steigen, und so geht etwa die National Gallery für 2026 von einem Verlust von 8,2 Millionen Pfund (9,4 Millionen Euro) aus. 480 Millionen Pfund hätte die Labour-Regierung so eingespart. Mark Jones, ehemaliger Direktor des British Museum, nannte den freien Eintritt im Telegraph ungerecht, zudem führe er zu einer chronischen Überfüllung. Britische Steuerzahler mit überschaubarem Einkommen würden den Eintritt von Touristen subventionieren, die so arm ja nicht seien, wenn sie sich einen Aufenthalt in London leisten könnten. Immerhin sind unter den zehn meistbesuchten Attraktionen des Landes sechs Museen, die (noch) keinen Eintritt verlangen.
Source: Suddeutsche Zeitung February 27, 2026 14:29 UTC